Start Orte und Ortsfamilienbücher Oberamt Durlach

Die Oberämter Durlach und Karlsruhe sind Teil der Landvogtei Karlsburg. Diese wurde von einem adeligen Beamten, dem Vogt (auch Voigt oder Fauth) geführt. Zum Oberamt Durlach gehörten die Orte Aue, Berghausen, Büchig, Durlach, Grötzingen, Grünwetters-bach, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Palmbach, Rintheim, Söllingen, Spöck, Staffort, Weingarten und Wolfartsweier. 1809 kam Stupferich, 1821 Singen, Königsbach und Wilferdingen dazu

 

Das Oberamt Durlach hatte 1803 14.674 Einwohner. Bis 1803 wurden das Oberamt Durlach und das Bezirksamt Karlsruhe in Personalunion geführt. 

 

Topographische Landkarte des Oberamt Durlach im Landesarchiv Baden-Württemberg

Aue

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ist ein Viertel von Durlach, einem Stadtteil von Karlsruhe

Eingemeindung: 01.04.1938

PLZ 76227

Aue (Durlach) im deutschen GenWiki

 

Aue, evangelische Gemeinde - Standesbücher online im Generallandesarchiv

1810-1820 / 1821-1830 / 1831-1840 / 1841-1850 / 1851-1860 / 1861-1869

 

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Weingarten

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ist eine eigenständige Gemeinde im Norden Karlsruhes

Einwohner ca. 10.000

PLZ 76356

Weingarten im deutschen Genwiki

Weingarten in Wikipedia

 

Ortssippenbuch Weingarten

Titel:

Autor / Hrsg.:

Erscheinungsjahr:

Umfang:

ISBN:

Ortssippenbuch Weingarten, Landkreis Karlsruhe in Baden

Diefenbacher, Karl 

1980

994 Seiten

.

Im Jahr 985 n. Chr. eignete sich Herzog Otto I. von Kärnten, genannt Otto, I. von Worms (†04.11.1004) aus dem Geschlecht der Salier verschiedene Orte am Mittel-und Oberrhein an. Das ging als "salischer Kirchenraub" in die Geschichte ein, auch wenn es sich nicht um einen wirklichen Raub sondern vielmehr um eine Besitzumverteilung der kaiserlichen Vormundschafts-Regierung (Otto III. war damals noch ein Kind) handelte. In diesem Zuge wurde Weingarten dem Kloster Weißenburg im Elsaß entzogen und damit erstmals urkundlich erwähnt.

Spöck

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ist heute ein Stadtteil der Stadt Stutensee

Eingliederung: 01.01.1975, Einwohner ca 4.300

PLZ 76297#

Spöck im deutschen GenWiki

 

 

Ortssippenbuch Spöck/Baden

Titel:

Autor / Hrsg.:

Erscheinungsjahr:

Umfang:

ISBN:

Ortssippenbuch Spöck/Baden

Scheidle, Walter August / Heimat- und Kulturfreunde Spöck

2008

860 Seiten

978-3-00-024233-5

 

Spöck, evangelische Gemeinde - Standesbücher online im Generallandesarchiv

1783, 1790 u. 1800-1809 / 1810-1846 / 1847-1869

Palmbach

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ist heute ein Stadtteil von Karlsruhe

Eingemeindung: 01.01.1975, Einwohner ca. 1.850

PLZ 76228

Palmbach im deutschen Genwiki

 

Die Waldenser auf ihrem Weg aus dem Val Cluson durch die Schweiz nach Deutschland . - Stuttgart : Scheufele : Bd. 5, Die Ortssippenbücher der deutschen Waldenserkolonien - Walldorf und Palmbach, Untermutschelbach, Kleinsteinbach aus LaBalme, Roure und Méan im Val Pragela, Hugenottenkolonie Neukelsterbach

 

Autor / Hrsg.:

Erscheinungsjahr:

Umfang:

ISBN:

Theo Kiefer  / Scheufele

2001

250 Seiten

3-923107-11-0

 

Palmbach, evangelische Gemeinde - Standesbücher online im Generallandesarchiv

1810-1835 / 1836-1868

 

Palmbach wurde 1701 von Waldenser Flüchtlingen gegründet. 

 

Hohenwettersbach

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ist heute ein Stadtteil von Karlsruhe.

Eingemeindung: 01.01.1972, Einwohner ca. 2.800

PLZ 76228

Hohenwettersbach im deutschen Genwiki

 

 

Hohenwettersbach, evangelische Gemeinde - Standesbücher online im Generallandesarchiv

1800-1820 / 1821-1850 / 1851-1869

 

Hohenwettersbach wird zum ersten Mal als Dürrenwettersbach in einer Urkunde des Grafen Otto von Eberstein vom 09.02.1262 genannt, in der dieser "die Hälfte seines Hofes in Dürrenwettersbach mit allem Zugehör, sowie seinen ganzen Besitz daselbst, seine Eigenleute und das Herbergsrecht ausgenommen, zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin Beatrix dem Kloster Herrenalb überlässt". Am 25.05.1281 verpfändete der Graf von Eberstein Dürrenwettersbach an Markgraf Herrmann von Baden.
 

"Im Jahr 1295 verkaufte Markgraf Hesso dem Abt und Convent zu Herrenalb die Todtengefäße daselbst. Im Jahr 1346 verkaufte Albrecht Kechler von Rüdenberg seine Güther daselbst an Graf Eberhard und Ulrich von Württemberg. Im Jahr 1384 verkaufte Graf Conrad von Vaihingen und Johann, sein Sohn, ihre Güter und Zehenden daselbst an Wolfram von Nellenburg, Deutsch-Ordensmeister, für 2600 kleine Goldgulden. Den 8ten März an. 1538 hat Herzog Ulrich zu Württemberg der Gemeinde Grünwettersbach seinen Hof zu Dürrenwettersbach mit zwey Wohnhäusern, Scheuern und vielen Güthern erblich verliehen, gegen eine jährliche Gülte von 20 Malter Roggen, 20 Malter Dinkel und 20 Malter Hafer, Pforzheimer Meeß. Der Flecken Dürrenwettersbach gehörte damals zur Markgrafshaft Baaden. ... anno 1615 brannte das Dorf in wenigen Stunden bis auf fünf Häusern ab, woher die Einwohner alle ihre Früchte und Hausrath verloren haben. Der Markgraf Georg Friedrich ließ daher in allen Kirchen seiner Lande eine Collecte für diese Unglückliche sammeln, die jedoch sich genöthigt sahen, wegen bald nachgefolgten Kriegszeiten ihre Heimath zu verlassen, wodurch die Güther, die zu dem Dorf gehörten, öd liegen blieben.

 

Die Höfe aber, die schon vor dem Brand bestanden haben, und wovon der württembergische allein 302 Morgen bestand, scheinen sich nach dem Brand vermehrt zu haben. Anno 1683 kaufte der Oberstallmeister von Tertii einen Hof daselbst von dem Spital Ettlingen für 50fl. und den 12ten Februar 1685 einen Hof von dem Kloster Lichtenthal daselbst für 180fl. Anno 1687 trat Württemberg seinen Hof zu Dürrenwettersbach mit Behausungen, Scheuern und Gütern an den Markgraf Friedrich Magnus von Baden ab, der ihn seinem Oberstallmeister Michael Angelo von Tertii als Geschenk gab. Den 24. März an. 1706 kaufte Markgraf Carl Wilhelm zu Baaden nach dem Tod des Herren von Tertii, von dessen hinterlassenen Witwe Lucretia von Tertii und Kronenthal, einer gebohrenen von Bellin, unter Beystand Christoph Friedrichs von Tegernau dieses Guth, welches damals in 800 Morgen bestand, um 6500 fl., vereinigte noch mehrere Güter damit, und gab das ganze samt allen Rechten und Gerechtigkeiten den 10. April an. 1715 seiner mit Eberhardine von Massenbach erzeugten Tochter Caroline Louise von Wangen zu einem Kunkellehen, durch welches dieses Guth anno 1725 auf die Familie Schilling von Canstatt kam.

 

... Seit 1725 ist das Ort im das dreyfache angewachsen. ... Ein einziger Brunnen, meist in Felsen gehauen, an. 1717 gegraben, versorgt das ganze Ort mit Trinkwasser; ausser diesem ist einer für das Rindvieh, der aber nur von stehendem Wasser aus einem See Zufluß hat. Seit an. 1714 ist eine Schule im Ort, und seit 1742 eine lutherische Kirche, die von Durlach aus versehen wird. In älteren Zeiten war das Ort ein Filial von Wolfarthsweier, nachher von Grünwettersbach." (aus Geschlechts Beschreibung derer Familien von Schilling bearbeitet von Carl Friedrich Schilling von Cannstadt, 1807)

 

Ehebuch der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Grünwettersbach 1649-1765 (1,2 MB) mit Einträgen aus Hohenwettersbach (c) 2014 Armin G. Meyer

Grünwettersbach

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ist heute ein Stadtteil von Karlsruhe

Eingemeindung 01.01.1975, Einwohner: ca. 6.000

PLZ 76228

Grünwettersbach im deutschen Genwiki

Grünwettersbach in Wikipedia

 

Grünwettersbach, evangelische Gemeinde - Standesbücher online im Generallandesarchiv

1807-1820 / 1821-1840 / 1841-1855 / 1856-1869

 

Grünwettwersbach (Wedersbach, Weddersbach) stellt in der ehemaligen Markgrafschaft Baden eine gewisse Besonderheit dar. Die Patronatsherrschaft hatten die Grafen von Vaihingen. Nachdem Ulrich von Württemberg (* 08.02.1487 in Reichenweier im Elsass † 06.11.1550 in Tübingen) 1534 die Reformation einführte und damit zum ersten protestantischen Fürst wurde, lag Grünwettersbach in einem protestantischen Korridor, der durch das damals noch katholische Baden führte. Erst durch den Tausch- und Epurationsvertrag vom 17.10.1806 fiel Grünwettersbach endgültig an Baden. Baden tauschte dabei Gebiete um Tuttlingen und Mühlheim an der Donau gegen mehrere württembergische Gebiete ein. Neben dem Breisgau erhielt Baden u. a. die Orte Altlußheim,  Bahnbrücken, Gochsheim, Grünwettersbach, Mutschelbach, Neulußheim, Palmbach, Unteröwisheim und  Waldangelloch (die württembergische Hälfte). 1640 wurde Grünwettersbach ebenso wie Mutschelbach von kroatischen und schwedischen Truppen fast vollständig zerstört und entvölkert.

 

Mit der Auswertung des Ehebuches der ehemaligen württembergischen Gemeinde Grünwettersbach und ihren Filialen Mutschelbach und Hohenwettersbach 1649 - 1765 wird hier ein weiterer heimat- und familienkundlicher Beitrag des Karlsruher Genealogen Armin Meyer veröffentlicht.

 

Ehebuch der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Grünwettersbach 1649-1765 (1,2 MB) (c) 2014 Armin G. Meyer

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